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Teilspange Güterbahnhof–Liebegg St.Gallen
Kein Autobahn-Anschluss am Güterbahnhof

nein zum autobahnausbau flyer

Vorwort

Die Klimajugend ist zu Fuss oder per Velo unterwegs. Ihr gehört die Zukunft! Diese dürfen wir durch unser bequemes Wohlstandsverhalten nicht zerstören: Eine Erkenntnis, die konsequentes Unterlassen von klimaschädigenden Investitionen erfordert. Noch mehr Strassen für Autos ist respektlos, forciert Mehrverkehr und Klimaerhitzung, erschwert Verhaltensänderung.
Die Zukunft gehört Fuss, Velo, ÖV und der Klimajugend – die Teilspange erübrigt sich!
Ruedi Blumer, Präsident VCS Schweiz

Gründe dagegen

  • Wir brauchen eine Verkehrsrevolution! Der Verkehr ist der grösste CO2-Emittent der Schweiz. St. Gallens Modal Split ist im Vergleich mit den anderen grösseren Schweizer Städten enorm autolastig - wir haben Nachholbedarf. Der Ausbau der Strasseninfrastruktur führt nicht zu weniger, sondern zu mehr motorisiertem Individualverkehr. Es ist Zeit Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr konsequent zu fördern.

  • Wie wäre es mit einem autofreien Quartier mit eigenem Bahnhof, vernetztem Arbeiten und Wohnen, integriertem Kinderhort und Altenpflege, einem Quartierladen und Gemüsebeeten? All das wäre im Güterbahnhofareal ohne Verlust des kulturhistorisch wertvollen Güterbahnhofgebäudes möglich, und zwar nicht erst in 30 Jahren.
    Das Projekt verursacht extrem viele CO2-Emissonen. Indirekt Emissionen werden durch mehr Verkehr verursacht. Direkte Emissionen werden durch den Bau dieses Grossprojekts erzeugt, welcher weiter für Anwohner*innen stark einschränkend ist. Die direkten und indirekten Emissionen sind beim Ziel Netto-0 CO2 (ob bis 2030 oder 2050) schlicht nicht vertretbar.

  • Prioritäten richtig setzen: Eine Stadt muss für Menschen und nicht für Autos gebaut werden. Wir müssen aufhören, klimaschädliche Gewohnheiten zu fördern und zu finanzieren. Lasst uns stattdessen eine Stadt schaffen, in der gerne gelebt wird.

Das Projekt

In der Stadt St.Gallen hat es zu viele Autos. Pro Tag fahren 80’000 Fahrzeuge durch den Rosenbergtunnel, deswegen ist Stau an der Tagesordnung. Mit der Teilspange Güterbahnhof-Liebegg soll die Strassenkapazität weiter ausgebaut werden. Das Projekt soll rund 800 Mio. Franken kosten und beinhaltet folgende Elemente:

  • 3. Röhre für den Rosenbergtunnel
  • PUN (Pannenstreifenumnutzung) zwischen den Autobahnausfahrten St.Fiden und Neudorf
  • Tunnel Feldli als unterirdischer Autobahnzubringer für die A1
  • Unterirdischer Kreisel, entweder über die Geltenwilen- und die Oberstrasse oder über den
    Liebeggtunnel zugänglich
  • Liebeggtunnel, mündet in die Teufener- bzw Hauptstrasse.

Wir wissen, mehr Strassen führen zu mehr Verkehr.
Darum protestieren wir gegen die klimaschädliche Teilspange.
Es ist Zeit für schlaue Lösungen.