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Teilspange Güterbahnhof–Liebegg St.Gallen
Kein Autobahn-Anschluss am Güterbahnhof

landreserve

5. Eine definitive Nutzung des Güterbahnhofareals bleibt für Jahrzehnte blockiert.

Das Güterbahnhofareal ist die letzte grosse Brache in Zentrumsnähe. Eine definitive Nutzung wird durch den Bau der Autobahnausfahrt für lange Zeit blockiert. Ausserdem schränkt die unter- und überirdische Belegung durch Strassen die anderen Nutzungen stark ein.


Das Güterbahnhofareal ist das letzte zentrumsnahe Gebiet in St.Gallen, das sich städtisch urban bebauen und nutzen lässt. Vorstellbar wäre einerseits eine hohe Dichte mit Kleingewerbe, Wohnen und Kultur, anderseits aber auch ein Aufenthaltsbereich mit Park, Platz und Boulevard. Im Zentrum steht der Erhalt des grössten Teils oder des kompletten Güterbahnhofgebäudes.
Für die Stadt ist der Nutzen der Fläche als Entwicklungsgebiet grösser, wenn kein Autobahnanschluss gebaut wird.

Ideen, wie das Güterbahnhofareal künftig genutzt werden soll, gibt es viele. Eine Umfrage unter Interessierten im Rahmen des Testplanungsverfahrens des Kanton St.Gallen ergab einen Konsens.

Gewünscht wird ein Mix aus Kultur, Gewerbe, Wohnen und Grünbereich sowie eine hohe Aufenthaltsqualität. In Bezug auf den Verkehr liegt der Fokus auf dem Velo-, Fuss- und öffentlichen Verkehr.

lattichfest
Westlicher Teil des Güterbahnhofareals.

Es ist nicht so, dass der Anschluss Güterbahnhof die Entwicklung des Güterbahnhofareals nicht tangiert. 

  • Die unterirdischen Bauten schränken Unterkellerungen und Gebäudefundationen und somit deren Grundrisse ein.
  • Tunnelabdichtungen halten nicht ewig. Dies zeigt die Sanierung der A1 im Frühlicng 2022. Die 35 Jahre alte Abdicktung der Harzbüchelgalerie muss ersetzt werden. Dafür wurde die gesamte Gestaltung mit Strasse, Weg, Begrünung und Bäumen darüber entfernt. Mehr dazu hier.
  • Vor Fertigstellung des Anschlusses kann keine echte Planung zur Nutzung des Areals erfolgen.
  • Die Ausfahrt Oberstrasse beansprucht die ganze Breite zwischen dem Gleis der Appenzeller Bahnen und jenen von SBB und SOB. Der Platz für eine Erschliessung des Areals, eine "Hinterausgangs" fehlt. Die Barriere des neuen Bahnübergangs könnte künftig für immer geschlossen sein.

Mehr zur Ausfahrt Oberstrasse

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Weitere Argumente

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